Hawaii Inseln: Lanai & Molokai

Hawaii Inseln: Lanai & Molokai

Exklusives Refugium oder Rustikale Sudsee Idylle?

Die hawaiischen Inseln Lanai & Molokai sind zwei Inseln der Kontraste.
Lanai - fabelhafte Luxushotels, Molokai ländliche Charme des alten Hawaii. Die beiden kleinsten der touristisch erschlossenen Inseln Hawaiis liegen auf dem flachen Schelf von Maui und beide entstanden vor rund 2 Millionen Jahren.
Doch damit endet auch die Gemeinsamkeiten. Die beide Eilande sind in allen anderen Aspekten völlig gegensätzlich und ziehen daher auch ganz unterschiedliche Besucher an.
Auf Lanai in einem Luxus Resort hat zum Beispiel der Microsoft Gründner Bill Gates geheiratet.

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Lanai:

Lanai hat sich für den touristischen Luxusweg entschieden. Bis heute ist die nur 29 km lange Insel in Privatbesitz. Der Ananaskönig Jim Dole kaufte 1922 die gesamte Insel für 1.1. Millionen Dollars und verwandelte sie in die grösste Ananasplantage der Welt. Siebzig Jahre lang wuchs ein Fünftel aller Ananas weltweit in der fruchtbaren roten Erde von Lanai. Ende der 1980er Jahre wurde die Produktion unrentabel und die Holdinggesellschaft, der bis heute 98 Prozent der Insel gehören, beschloss umzurüsten auf Farmwirtschaft und exklusiven Tourismus.

Hotel Lanai

Foto: Hotel Lanai
Quelle: travelingmamas.com

Zwei elegante Edel-Resorts mit grossartigen Golfplätzen und menschenleeren Traumstränden bestimmen seither das Glück der Insel. Die nur 3'200 Einwohner Lanais, überwiegend Philippiner und Japaner, haben auf das Hotelgewerbe umgeschult. So ist Lanai heute vor allem das Ziel betuchter Golfer, aber auch von Naturfreunden, die auf Allrad-Trails einsame Felsküsten und die geheimnisvollen Nebelwälder am 1027 m hohen Mount Lanaihale erkunden.

Lanai City:

Die Hauptstadt mit 3'200 Einwohner, und einzige Stadt der Insel liegt rund 500 m über dem Meer, fast exakt im geografischen Mittelpunkt von Lanai. Zwischen hohen Norfolkkiefern stehen lange Reihen einstöckiger Holzhäuser mit Wellblechdächern, die früher die Ananasgesellschaft für ihre Arbeiter gebaut hatte. Lanai City ist ein verträumtes Landstädtchen, in dem man sich vor dem Postamt oder in den wenigen Läden und den drei Cafés der Seventh Street zum Schwatzen trifft.

The Garden Of God

Foto: The Garden Of God
Quelle: mauiqigong.com

Garden Of The Gods:

Gut 10 km nordwestlich von Lanai City liegt der Göttergarten. Ein spärlich bewachsenes Labyrinth roter Lavafelsen und seltsam geformter Steine, die nach hawaiischer Sage von den Göttern hier vertreut wurden. Besonders schön sind die Lavafelsen natürlich bei Sonnenuntergang.

Molokai Hawaii

Foto: Molokai Hawaii
Quelle: bugbog.com

Molokai:

Ganz anders dagegen die Insel Molokai. Auf der ländlich strukturierten, touristisch wenig erschlossen Insel gibt es keine Bettenburger und keine kitschigen Souvenirläden. Dafür aber den längsten Sandstrand, die höchsten Klippen und die einsamsten Wander pfade im ganzen Archipel. Am Wegesrand wachsen Passionsfrüchte und Guaven, und der Traum vom Südseeleben ist hier so ursprünglich zu erfahren wie nirgends sonst auf Hawaii.
Dafür muss man sich als Besucher auf rustikale Unterkünfte und spärliche Unterhaltung einstellen. Gerade einmal 7'000 Menschen wohnen auf Molokai. Rund die Hälfte von Ihnen sind hawaiischer Abstammung - der höchste Prozentsatz aller Inseln. Daher blieb hier die hawaiische Kultur ebenso wie die alte Kunst des Hula am ursprünglichsten erhalten. Kleine Plantagen florieren am feuchten, tropisch grünen Osten der 60 km langen Insel, der trockene Westen ist Ranchland. Das dies so bleibt, dafür sorgen aktive Bürgerbewegungen, die alle Grossbauprojekte abschmettern und so das hawaiische Lebensgefühl bewahren wollen.

Kaunakakai:

Die hölzernen Fassaden an der Hauptstrasse Ala Malama verleihen Molokais Hauptstädtchen eine rustikale Wildwestatmosphäre. Wohnstrassen, ein langer Hafenpier, ein von König Kamehameha V. angelegter Palmenhain - und fertif ist die Ort.
Sämtliche organisierten Schnorcheltouren gehen von Kaunakakai aus. Dank vorgelagerter Riffe ist das Meer an der Südküste ruhig. Leider kein Vorteil für Besucher. Um dort schwimmen zu können ist es zu seicht. An der Ostküste finden Sie entlang des Hwy. 450 hübsche Strandbuchten, die auch zum Schnorcheln geeignet sind.

Die schönsten Strände jedoch liegen im Westen Molokais, z.B. Kawakiu Beach oder der 5 km lange Papohaku Beach. Wellengang und Strömung sind hier so stark, dass das Baden unterlassen werden sollte. Dennoch können Sie in herrlicher Einsamkeit den unendlich langen Strand entlangwandern.

Quelle: hawaii-tourismus.com

Naturwunder Hawaii

Die Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean gehört zum polynesischen Kulturraum und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks.
Politisch gehört Hawaii als 50. Bundesstaat zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Hawaii liegt über 3.600 km vom amerikanischen Festland Kalifornien. Insgesamt gehören zu Hawaii 137 Inseln, jedoch nur die acht grössten - Oahu, Maui, Kauai, Niihau, Molokai, Lanai, Kahoolawe und Hawaii-Big Island, bewohnt sind.

Quelle: Google Maps