Surfen auf Hawaii

Surfen auf Hawaii
Surfen auf Hawaii

Foto: Surfen auf Hawaii / Quelle: desktopwallpapers.com

Kailua Beach Park Strand

Foto: Surfin' Hawaii
Quelle: guardian.co.uk

Surfing - King's Sport:

Das Wellenreiten wurde von den Hawaiianern erfunden. Es war einst der Sport der Könige. Zwar durften auch Frauen und Kinder surfen, doch nur auf den kleinen Wellen. Die besten Surfstrände waren mit "kapus" (Tabus) belegt und allein den Adligen vorbehalten. Mit gewaltigen, zentnerschweren Brettern meisterten sie dort ihren tollkühnen Ritt auf den Wellen.
Hawaii ist wie geschaffen für diesen Sport, denn im Dezember und Januar treten an der Nordküste der Inseln - vor allem auf Oahu - die besten Wellen auf. 10 bis 15 Meter hoch bäumen sich die Brecher auf und rollen dann lang aus.
Dabei lief das Wellenreiten im 19. Jahrhundert fast Gefahr auszusterben. Für die Missionare war der gefährliche Sport Zeitverschwendung, und sie verboten ihn.
Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte Duke Kahanamoku neues Interesse am Surfen wecken. Der Hawaiianer und olympische Goldmedaillengewinner im Schwimmen von 1912 wurde zum kulturellen Botschafter Hawaiis. Wo immer er hinreiste, nahm er sein Surfbrett mit und begeisterte die Zuschauer für den tollkühnen Tanz auf den Wellen.

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Fleming Beach Park

Foto: Surfin' Hawaii
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Surfin' USA:

Heute viele junge Männer rasen am Strand entlang und ins Meer, paddeln auf dem Brett liegend nach draussen und gleiten mit der Brandung zurück - ein typisches Bild auf allen hawaiianischen Inseln. Das Archipel ist das Surfziel der Welt schlechthin, hier gibt es sogar Verkehrsschilder, die Autofahrer vor eiligen Surfern mit Board unterm Arm warnen.
Der vielleicht berühmteste Surf-Strand der Welt liegt an der North Shore, der Nordküste Oahus, wo mehrere Strände ineinander übergehen. Einheimische surfen in erster Linie am Makapuu Beach an der Ostküste, einer der schönsten Strände der Insel. Auf Big Island ist die Kohala Coast der Hot Spot für Windsurfen und Wellenreiter, auf Kauai ist es Hanalei, die "Sichelbucht" an der Ostküste. Als Dorado für Windsurfer auf Maui gilt Hookipa im Norden, hier lassen Fünf-Meter-Wellen die Brettsegler durch die Luft fliegen. Am Hookipa Beach wird der Weltcup ausgetragen, aber auch ohne Wettkämpfe können Zuschauer das spektakuläre Schauspiel der tollkühnen Männer verfolgen.

Hanauma Bay, Honolulu

Foto: Surfer
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Life is a beach !

Hohe Wellen und starker Wind sind eine Sache auf Hawaii, ruhige Buchten mit flachem Wasser und feinem Sand die andere. Hier kann man baden, ohne sich vor starker Strömung in Acht nehmen zu müssen. Der bekannteste Strand Hawaiis und meist recht voll ist der Waikiki Beach in Honolulu auf Oahu. Hier ist das Meer sanft, nicht umsonst heisst Honolulu - "geschützte Bucht". Einmalig ist auch der Kaihalulu Beach am Ende von Mauis berühmter "Road to Hana". Hier liegen Sonnenanbeter auf rötlich schimmerndem Korallensand.

Quelle: hawaii-tourismus.com

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Naturwunder Hawaii

Die Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean gehört zum polynesischen Kulturraum und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks.
Politisch gehört Hawaii als 50. Bundesstaat zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Hawaii liegt über 3.600 km vom amerikanischen Festland Kalifornien. Insgesamt gehören zu Hawaii 137 Inseln, jedoch nur die acht grössten - Oahu, Maui, Kauai, Niihau, Molokai, Lanai, Kahoolawe und Hawaii-Big Island, bewohnt sind.

Quelle: Google Maps